Oud uitziende vermoeide blik verhelpen door ooglidcorrectie
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Augenlidkorrektur

Einleitung

Augenfältchen, Tränensäcke und erschlaffte Augenlider sind mehr oder weniger stark ausgeprägt und bewirken im Extremfall krankhafte Gesichtsfeldeinschränkungen. Am Ober- und Unterlid können im Laufe des Alterungsprozesses einige bestimmte Veränderungen, die Beschwerden verursachen, auftreten. Dazu zählen zum Beispiel das ältere Aussehen, Augenfältchen, Tränensäcke, erschlaffte Augenlider bis hin zu Beeinträchtigungen des Gesichtsfeldes. Dieser natürliche Alterungsprozess führt gegebenenfalls zu unvorteilhaft wirkenden Veränderungen der Augenpartie und beeinträchtigt eine jugendliche Erscheinung. An den Unterlidern kann es zu einem Hervortreten des Fettanteils aus der Augenhöhle kommen. Hierdurch entsteht oftmals ein übermüdetes Erscheinungsbild, welches zu unrecht mit einem exzessiven Lebensstil in Verbindung gebracht wird. Eine Lidplastik erfolgt fast immer aus ästhetischen Gründen und nur Sie können darüber entscheiden, ob und in welchem Alter Sie sich diesem Eingriff unterziehen möchten. Wenn Sie Probleme mit dem Sehen, ermüdene, trockene oder tränende Augen haben sollten Sie eventuell vor einer Augenlidkorrektur einen Augenarzt konsultieren.

Vorbereitung auf die Operation

Falls Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen (z.B. Marcoumar, Sintrom, Aspirin, Ascal, Voltaren, Diclofenac, Ibuprofen, Vitamin C.....) müssen Sie dieses dem Plastischen Chirurgen mitteilen. Diese Medikamente müssen drei bis zehn Tagen vor der Operation abgesetzt werden, abhängig von der Sorte des Medikamentes. Sie bekommen hierüber von Ihrem behandelnden Arzt weitere Informationen. Nikotin vergrößert deutlich die Möglichkeit dass Wundheilungsprobleme entstehen können. Ihr Arzt rät Ihnen einige Wochen vor der geplanten Operation mit dem Rauchen aufzuhören. Falls Sie kleine Pickel, Ekzeme oder Entzündungen im Operationsgebiet haben, kann die Operation eventuell auf Grund der Infektionsgefahr zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeführt werden. Sollten Sie einige Tage vor der Operation eine Hautinfektion der betreffenden Gebiete haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem behandelnden Plastischen Chirurgen auf. Die Operation geschieht im Allgemeinen unter Vollnarkose. Der Anästhesist kommt, sofern möglich, zuvor zu Ihnen um mit Ihnen die Narkose zu besprechen.

Die Operation

Die Ober- und/oder Unterlidkorrektur kann unter örtlicher Betäubung, aber auch unter Vollnarkose durchgeführt werden. Wenn zwei Augenlider (Unter- oder Oberlider) korrigiert werden ist dies oft während einer Tagesaufnahme oder sogar ambulant möglich. Für eine Korrektur von vier Augenlidern (Ober- und Unterlider) in einer Sitzung empfehlen wir in der Regel eine Vollnarkose und eine 24-stündige Aufnahme im Krankenhaus. Bei der Oberlidplastik reicht oftmals die Entfernung der überschüssigen Haut aus. In den allermeisten Fällen allerdings wird zusätzlich noch ein schmaler Streifen des unter der Haut liegenden Augenschließmuskels und überschüssiges Fett aus der Augenhöhle entfernt. Das Ausmaß der Korrektur hängt stark von dem individuellen Zustand Ihrer Lider ab. Indem die Haut an den Lidern exakt vermessen wird, kann ein gleichmäßiges, symmetrisches Ergebnis erzielt werden. Die Straffung von Haut und Muskulatur ergibt sich von selbst wenn die überschüssige Haut entfernt wird - in etwa ist das soviel wie mit zwei Fingern gefasst werden kann. Bei der Unterlidkorrektur wird hauptsächlich das hervortretende Fettgewebe behandelt – überschüssige Haut wird nur sehr sparsam entfernt. Die Narben bei der Oberlidkorrektur kommen in die natürlichen Umschlagfalten der Oberlider zu liegen und verlaufen seitwärts in die sogenannten Krähenfüße aus. Bei den Unterlidern liegen die Narben direkt unterhalb der Wimpern und verlaufen ebenfalls weiter seitwärts. Die Narben sind in der Regel später kaum sichtbar. Nach der Operation werden die Ober- und Unterlider zur Reduzierung der Schwellung und Verringerung der Möglichkeit einer Nachblutung direkt gekühlt.

Nach der Operation

Während der ersten Woche nach der Operation sind die Augenlider noch geschwollen und meist verfärbt. Oftmals kommt es zu einem Absinken des Blutergusses vom Oberlid zum Unterlid, auch wenn am Unterlid nicht operiert wurde. Wir empfehlen Ihnen daher vorübergehend eine Sonnenbrille zu tragen solange diese Erscheinungen zu sehen sind. Nach durchschnittlich einer Woche können die Fäden entfernt werden. Dies entfällt allerdings, wenn selbstauflösendes Fadenmaterial verwendet wurde. Durch die Narbenreaktion kann es am Ober- oder Unterlid zu einem „Ziehen“ kommen, welches erst im Laufe der kommenden Wochen und Monate vorübergehen kann. Eine Gewährleistung für eine perfekte Symmetrie kann nicht gegeben werden, da es sich um zwei bis vier Wunden handelt die alle unterschiedlich verheilen können. Da die Restschwellung einige Zeit nach der Augenlidkorrektur bestehen bleibt, ist das endgültige Resultat erst nach ungefähr drei Monaten beurteilbar. Das Resultat nach einer Lidkorrektur ist meist lang anhaltend, ist aber auch von der weiteren Erschlaffung des Gewebes abhängig.

Komplikationen

Auf Grund der sehr guten Durchblutung des Gesichtes kommen Infektionen nach einer Ober- und Unterlidkorrektur nur selten vor. Auch Nachblutungen sind äußerst selten, können jedoch 1 bis 2 Tage nach der Operation auftreten. Nach der Unterlidstraffung kann es je nach Ausdehnung des Blutergusses und der individuellen Narbenbildung zu einem vorübergehenden leichten Abstehen des Unterlids und zu einem vermehrten Tränenfluss kommen. Dieses Risiko besteht vor allem bei älteren Patienten und bei Zweiteingriffen. Bilden sich diese Erscheinungen nicht innerhalb von 6 Wochen selbständig wieder zurück, kann ein weiterer Eingriff erforderlich sein. Bei Patienten mit einer Veranlagung zur überschießenden Narbenbildung können die Schnittlinien eventuell für mehrere Wochen etwas derb und gerötet sein. In diesem Fall beraten wir Sie über die geeignete Nachbehandlung. Eine leichte Trockenheit der Augen nach der Operation ist normal. Sollten Ihre Augen aber stärker gereizt oder gerötet sein, so konsultieren Sie am besten Ihren Augenarzt. Da beim Entfernen des Fettgewebes die Augenhöhle geöffnet wird kann sich bei einer Nachblutung Blut hinter dem Augapfel ansammeln und auf den Sehnerv drücken. Vorzeichen einer solchen Komplikation sind heftiger Schmerz und eine abnehmende Sehfähigkeit. In diesem Fall muss erneut operiert werden, da sonst eine Erblindung auftreten kann. Eine solche Komplikation ist eine Rarität. In der Fachliteratur sind nur einige wenige Fälle einer bleibenden Sehstörung bekannt. Der Vollständigkeit halber weisen wir aber darauf hin. Falls die Lider vor der Operation durch Lymphflüssigkeit (Ödem) zusätzlich verdickt waren kann das Endresultat nicht vorhersehbar sein. Es kann dann auch nach dem Eingriff zu einem Wiederanschwellen der Lider kommen, meist jedoch weniger ausgeprägt als vor dem Eingriff.

Zum Schluss

Diese Informationen sind als ergänzende Informationen zu dem Gespräch mit Ihrem Plastischen Chirurgen gedacht. Eine Beschreibung wie diese kann jedoch niemals umfassend und für jede individuelle Situation ausreichend sein. Sie können aus diesem Text nicht schließen, dass eine Garantie auf das Resultat gewährleistet wird. Kosmetische Chirurgie ist keine präzise Wissenschaft. Komplikationen können immer auftreten, auch wenn wir Plastischen Chirurgen mit größter Sorgfalt die Behandlung ausführen. Wenn Sie nach dem Lesen dieser Informationen noch weitere Fragen haben dann wird der Plastische Chirurg diese gerne während seiner Sprechstunde beantworten. Es kann nützlich sein sich zuvor diese Fragen für das Gespräch zu notieren.

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